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Privatfeier an der Goldküste, Zürichsee

Aktualisiert: 5. Apr.

Wir erhielten den Auftrag, am Sonntag, 28. Januar 2024 im Rahmen einer Privatfeier an der Goldküste aufzuspielen.

Im Vorfeld waren wir informiert worden, dass diese Feier diskret gehandhabt werden müsse, nur wenige ausgewählte Gäste geladen sein würden, und unser Konzert im Festsaal eines historischen Gebäudes mit Blick auf den Zürichsee stattfinden würde.

Des weiteren teilte man uns mit, dass "I Viaggiatori" als Hauptattraktion geplant seien.

Es stellte sich für uns die Frage, welchen Aufhänger wir für unser Spettacolo nehmen wollten. Die zündende Idee: Jahreszahlen, denn Historisches wird bekanntlich immer mit Jahreszahlen in Verbindung gebracht. Unser nostalgisches Musikprogramm birgt ja auch ein Stück Geschichte, auch wenn bloss aus dem letzten Jahrhundert.

So eröffneten wir unser Konzert mit "Svalutation" aus dem Jahre 1979 und katapultierten die Gäste anschliessend mit "Mambo italiano" zurück ins Jahr 1954.

Von da aus arbeiteten wir uns sukzessive wieder in die 70er Jahre vor.

Für uns war es erfrischend zu beobachten, wie gespannt die Gäste auf die nächste Ansage warteten, wahrscheinlich in der Hoffnung, man möge doch einen Song ihres Jahrgangs präsentieren...

Selbstverständlich hatten wir für die Gastgeberin einen wunderschönen Song aus ihrem Geburtsjahr im Gepäck, nämlich "Stessa spiaggia, stesso mare". Und damit sie diesen Song bestimmt auch nie mehr vergessen wird, und schon gar nicht uns, überreichten wir ihr ein "I Viaggiatori"- Strandtuch mit dem Aufdruck des Songtitels inklusive Erscheinungsjahr.

Wie erwartet war die Stimmung zu Beginn des Konzerts eher verhalten, jedoch gab es schon da und dort eine Person, die sich vom Stuhl erhob um entweder uns aus der der Nähe zu geniessen oder aber, um in einer Ecke ganz unbemerkt die Hüften zu schwingen. Wir haben das alles mitgekriegt, nicht aber alle Geladenen. Mit dem balladeartigen Song "Non son degno di te" lockten wir das erste Tanzpaar aufs Parkett und mit "Buona sera" schafften wir es endgültig, das Eis zu brechen.

Für uns war es einmalig, in so einem stilvollen, wunderschönen Saal mit Blick auf den Zürichsee zu spielen.

Nach dem Konzert durften wir wieder viele Komplimente entgegennehmen. Die schönste Rückmeldung erhielten wir jedoch vom Servicepersonal. Das hatte während unseres Konzerts vom Küchenfenster aus beobachtet, dass sich Passanten spontan auf die Gartenbänke vor dem Haus gesetzt hatten, um unseren südlichen Klängen zu lauschen. Unsere nostalgischen Songs, gepaart mit den Sonnenstrahlen vermochten offensichtlich so manch einem Spaziergänger das Herz spontan zu erwärmen.


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